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16.06.17, 19:17

Der DAX und die 13.000-Punkte-Marke: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Nach dem gestrigen Rücksetzer konnte sich der DAX am so genannten Hexensabbat stabilisieren. Neue Rekordstände wie noch am Mittwoch wurden jedoch nicht erreicht. Damit muss mit dem Angriff auf die 13.000-Punkte-Marke bis zur kommenden Woche gewartet werden. Die 12.900-Zähler-Marke hatte der DAX in dieser Woche bereits einmal geknackt.

Nach dem gestrigen Rücksetzer konnte sich der DAX am so genannten Hexensabbat stabilisieren. Neue Rekordstände wie noch am Mittwoch wurden jedoch nicht erreicht. Damit muss mit dem Angriff auf die 13.000-Punkte-Marke bis zur kommenden Woche gewartet werden. Die 12.900-Zähler-Marke hatte der DAX in dieser Woche bereits einmal geknackt.

Das war heute los. Griechenland wurde abermals gerettet. Die Eurogruppe hat weitere Finanzhilfen für das krisengebeutelte Land freigegeben. Zunächst gibt es weitere 8,5 Mrd. Euro. Es werden allerdings aller Voraussicht nach nicht die letzten Hilfen gewesen sein. Trotzdem reagierten Investoren mit Erleichterung.

Neben Griechenland sorgten die Hexen wieder einmal für Bewegung. Aufgrund des Verfalls von Futures und Optionen auf Aktien und Indizes kann es an einem großen Verfallstag schon einmal zu heftigen Kursbewegungen kommen. Am heutigen Freitag hielten sich diese jedoch im Rahmen.

Darüber hinaus war es ein wichtiger Tag für die Automobilbranche. Der Branchenverband Acea veröffentlichte die europäischen Absatzzahlen für den Monat Mai. Vor allem deutsche Hersteller wie Daimler, BMW und Volkswagen konnten überzeugen und sich über ein großes Gesamtplus bei den Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahresmonat von 7,6 Prozent auf 1,4 Millionen Autos freuen. Allerdings hielten sich die Kursbewegungen der DAX-Autowerte ebenfalls in Grenzen.

Das waren die Tops & Flops. Zu den Tagesgewinnern zählte erneut RWE. Für die Anteilsscheine des Energiekonzerns ist dies jedoch nichts Neues. Schließlich ist die RWE-Aktie im bisherigen Jahresverlauf der größte Gewinner im DAX. Spekulationen in Bezug auf eine Übernahme der Ökostromtochter innogy, ein besseres Marktumfeld für die Versorger und zuletzt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in Bezug auf die Brennelementesteuer befeuern die Anlegerfantasien.

Das steht am Sonntag und Montag an. Bereits am Sonntag findet die zweite Runde der französischen Parlamentswahlen statt. Der erste Wahlgang war ein voller Erfolg für den neuen Präsidenten Emmanuel Macron und sein Wahlbündnis aus La République En Marche (LREM) und Mouvement démocrate (MoDem). Jetzt treten die Kandidaten mit mindestens 12,5 Prozent der Stimmen in der ersten Runde in den entsprechenden Wahlkreisen zur Stichwahl an. Für Macron ist eine große Mehrheit wichtig. Schließlich will sich die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone radikal reformieren. Insbesondere auf dem Arbeitsmarkt wird mit Gegenwind von Gewerkschaften und anderen Organisationen gerechnet. Am Montag werden Anleger viel Zeit haben, sich mit dem Wahlausgang zu beschäftigen, da die Nachrichtenlage zu Beginn der neuen Woche eher dünn ist.


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