Drastische Korrekturen in den USA und neuen Rekordständen diesseits des Atlantiks – ein bemerkenswertes Quartal geht an den Aktienmärkten zu Ende. Für Anleger stellt sich die Frage: Jetzt noch einsteigen oder drohen auch auf dem heimischen Markt Rückschläge? Eine Timing-Hilfe wäre da willkommen! Genau das bieten Nachkaufzertifikate. Welche Details es dabei zu beachten gilt, lesen Sie in unserer Titelstory. Neben diesem und weiteren Themen wie Zeichnungsangeboten im Check, dem DZB Portfolio und Beiträgen zu Recht und Regulierung hält die Frühjahrsausgabe auch einige Neuheiten bereit: Der „DZB Zinsradar“ bietet ab sofort einen Überblick zu den beliebten Fest- und Stufenzinsanleihen und im „ETF im Fokus“ betrachten wir bei der Premiere einen Indexfonds mit Hebelfunktion auf den Nasdaq 100 im Detail.
Die wichtigsten Themen der Ausgabe:Ein Mittel gegen die Angst: Die milliardenschweren Finanzpakete der neuen Regierung hatten am deutschen Aktienmarkt schon im Vorfeld für Euphorie gesorgt. Im ersten Quartal waren die Kurse zeitweise massiv gestiegen. Notieren Aktien auf Rekordständen, wächst regelmäßig aber auch die Furcht vor heftigen Rückschlägen. Ganz anders die Situation in den USA. Dort befürchten Anleger mit jeder Trumpschen Äußerung, dass die Börsen weiter nachgeben könnten. Beide Ängste lassen (potenzielle) Anleger allzu oft zögern: Jetzt noch einsteigen, wo der Markt schon so stark gelaufen ist? Gerade jetzt zugreifen – in das fallende Messer hinein?
Nach einer langen Phase der Underperformance feiern europäische Aktien ein eindrucksvolles Comeback. Der fulminante Jahresauftakt nährt aber auch die Angst vor Rückschlägen. Das rückt die Idee der Nachkaufzertifikate wieder stärker in den Fokus. Wie hat sich die noch junge Anlageidee bisher geschlagen? Bei welchen Varianten gibt es besonders hohe Zinsen? Und für wen sind die Papiere wirklich geeignet? Eine detaillierte Analyse liefert Antworten
Einst mit dem Potenzial eines „Gamechangers“ gestartet, ist es ruhig geworden um Tools, die die Emission eigener Zertifikate nach Maß ermöglichen. Was wurde daraus? Die Spurensuche führt über regulatorische Hürden und endet an Schauplätzen, wo die Idee heute regelrecht aufblüht
Kann sich die Finanzindustrie selbst gute Regeln geben, die im Sinne der Verbraucher sind? Martin Klein meint: Ja! Der Chairman des europäischen Normungsausschusses „Finance“ setzt sich für europaweite Standards in der Finanzberatung ein. Im Gespräch erläutert er Herausforderungen auf diesem Weg und warum es sich trotzdem lohnt, das Ziel zu verfolgen. Er ist sicher: Die Norm kann den Alltag von Beratern erleichtern
Kapitalmarktunion: Neuer Name, neue Chance Mit der Retail Investment Strategy sollte das Wertpapiergeschäft in Europa attraktiver werden. Doch das Vorhaben stockt. Die neue Spar- und Investitionsunion könnte es wiederbeleben. (Von Dr. Oliver Wagner, Bundesverband für strukturierte Wertpapiere)
In der Spur bleiben oder abweichen? Erkenntnisse aus der Kapitalmarktforschung können Hilfestellung für Investoren liefern. In einer Serie geben wir Einblick in aktuelle Studien. Diesmal: Ist es für passive Anleger sinnvoll, ihre Allokation im Portfolio aktiv zu verändern? (Von Dr. Marko Gränitz)
Erleichterungen durch neue Prospektregeln: Die EU-Kommission will kleineren Unternehmen den Zugang zum Kapitalmarkt erleichtern und hat die Prospektverordnung überarbeitet. Die Änderungen sind vielversprechend, könnten in der Praxis aber auch an Grenzen stoßen (Von Elton Mikulic, OMF Otto Mittag & Partner mbH)
Express, Kapitalschutz, Bonus – hinter jedem dieser Begriffe stecken sehr unterschiedliche Anlagekonzepte. Wir stellen die gängigsten Produkttypen des Marktes für strukturierte Wertpapiere vor. Ziel ist es, eine Hilfestellung für den Einsatz in der Beratungspraxis Foto: istockphoto | Cristina Gaidau zu geben. Diesmal: Bonuszertifikate